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Portraits



Jean Monnet


Es besteht kein Unterschied zwischen den kleinen und großen Dingen. Alles muss mit Bestimmtheit, Hingabe und Konzentration getan werden.

Jean. Monnet                    mehr Zitate ...


Französischer Politiker und einer der Gründungsväter der Europäischen Gemeinschaft.











 

Jean Omer Marie Gabriel Monnet

Geb. in Cognac am 9. 11. 1888.
Gest. in Montfort-l`Amaury b. Paris am 16. 03. 1979

Seine Bücher:
Erinnerungen eines Europäers.
- Vorwort von Helmut Schmidt (1976)


Jean Monnet (1888-1979)


Das Leben des französischen Wirtschaftsberaters und Politikers Jean Monnet stand ganz im Zeichen der europäischen Einigung. Er war der Urheber des „Schuman-Plans“, der zur Zusammenlegung der westeuropäischen Schwerindustrie führte.

Monnet stammte aus der französischen Region Cognac. Nachdem er mit 16 Jahren die Schule verlassen hatte, arbeitete er zunächst weltweit als Cognac-Händler, später auch als Bankier. Während der beiden Weltkriege bekleidete er hochrangige Posten im Zusammenhang mit der Koordinierung der Industrieproduktion in Frankreich und im Vereinigten Königreich.

Als oberster Berater der französischen Regierung war er maßgeblich beteiligt an der „Schuman-Erklärung“ vom 9. Mai 1950, die zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) führte und als Geburtsstunde der Europäischen Union gilt. Von 1952 bis 1955 war er Präsident der Hohen Behörde, dem Exekutivorgan der EGKS.

Man würde Jean Monnet allerdings nicht gerecht, wollte man seinen Einfluss auf wirtschaftliche Fragen begrenzen. Sein berühmtester und viel zitierter Satz lautete: „Nicht Staaten vereinigen wir, sondern Menschen“. Auch die heutigen EU-Programme zur Förderung des Austauschs im Kultur- und Bildungsbereich stehen in dieser von Jean Monnet geprägten Tradition.


 


1888 9. November: Jean Omer Marie Gabriel Monnet wird in Cognac/Frankreich geboren.

- Studium der Wirtschaftswissenschaften

1914-1918 Mitarbeit bei der Errichtung und dem Ausbau interalliierter Stellen zur Vereinheitlichung der Versorgung und des Transportwesens in London.

1920-1923 Stellvertretender Generalsekretär des Völkerbundes.

1923-1938 Monnet widmet sich dem Familienunternehmen in Cognac/Frankreich und entwickelt sich zu einem Finanzier mit weltweiten Verbindungen.

1932 Wirtschaftsberater in China im Auftrag des Völkerbundes.

1938 Wirtschafts- und Finanzberater in Polen und Rumänien.

1939 Einkäufer von Flugzeugmaterial in den USA für die französische Regierung.

1940 Präsident des französisch-britischen Koordinierungsausschusses für die Kriegsproduktion beider Länder.

1943 Übernahme des Amtes des Staatskommissars für Ernährung, Rüstung und Wiederaufbau im französischen Befreiungskomitee in Algier.

1946 Leiter des neueingerichteten Planungsamtes in Frankreich. Entwicklung eines wirtschaftlichen Modernisierungsprogramms, das die Regierung 1947 in Angriff nimmt.

1950 Außenminister Robert Schuman verkündet den Plan eines Zusammenschlusses der westeuropäischen Schwerindustrie, den Monnet entworfen hat. Monnet wird Präsident der Pariser Schuman-Plan-Konferenz, die zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) führt.

1952-1954 Präsident der Hohen Behörde der Montanunion.

1953 Auszeichnung mit dem Karlspreis der Stadt Aachen.

1955-1975 Mitbegründer und Vorsitzender des "Aktionskomitees für die Vereinigten Staaten von Europa", dessen Ziel die politische Union Europas ist.

1963 Verleihung der Freiheitsmedaille der USA.

1975 Rückzug aus dem politischen Leben.

1976 Ernennung zum bis dahin einzigen Ehrenbürger Europas durch die Regierungschefs der Europäischen Gemeinschaft. Veröffentlichung seiner Memoiren unter dem Titel "Erinnerungen eines Europäers", mit einem Vorwort von Helmut Schmidt.

1979 16. März: Jean Monnet stirbt auf seinem Landsitz in Montfort-l`Amaury bei Paris. Sein Leichnam wird später feierlich ins Pariser Panthéon überführt.



Zitate von Jean Monnet  

 

"Es besteht kein Unterschied zwischen den kleinen und großen Dingen. Alles muss mit Bestimmtheit, Hingabe und Konzentration getan werden."


"Wer einen Staat verteidigen will, muss ihn verteidigungswürdig machen."

"Nur aus Unordnung kann etwas Vernünftiges entstehen."

Völker, die nicht die Gabe der Voraussicht haben, sind dem Untergang geweiht."

 


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