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Portraits


Sir
Winston Leonhard Churchill


Eine gute Rede soll das Thema erschöpfen nicht die Zuhörer.

W. Churchil                    mehr Zitate ...


Britischer Staatsmann, Sohn des Lord Randolph,
jüngerer Sohn des 7. Herzogs von Marlborough, der als Konservativer durch seine imperialistischen und sozialre- formerischen Ideen großen politischen Einfluß hatte.

  
   Als Schüler







Mit seiner Mutter im Jahre
1876


Blenheim Palace
-Oxfordshire


 


Geb. in Blenheim Palace/Oxfordshire
am 30.11.1874
gest. in London
am 24.1.1965


Seine Bücher:
Die Weltkrisis - 4 Bände (1922-28)
Der Zweite Weltkrieg - 6 Bände (1948-54)
Aufzeichnungen zur europäischen Geschichte - 4 Bände (1956-58)


Curchill wurde Offizier in Indien. 
1898 im Sudan, Kriegsberichterstatter im Burenkrieg, wurde berühmt durch seinen waghalsigen Ausbruch aus burischer Gefangenschaft).

1900 trat er als konservativer Abgeordneter ins Unterhaus ein, ging aber

1905 als Freihändler zu den Liberalen über.

Seit deren Wahlsieg 1906 in der Regierung - wiederholt Minister.

Als Erster Lord der Admiralität (seit 1911) nach dem Scheitern des Dardanellenunternehmens, an dessen Planung er maßgeblich beteiligt war,

1915 kaltgestellt.

1917 Munitionsminister -Massenherstellung von Panzern- später Kriegs- und Luftfahrtminister, dann Staatssekretär für die Kolonien (Ausgleich in Irland und in Palästina).

Nach 1922 trat er wieder zu den Konservativen über;

1924-29 Schatzkanzler;

dann 10 Jahre ohne Amt und Einfluß.
Nach Kriegsausbruch 1939 erneut Erster Lord der Admiralität, nach Beginn der deutschen Westoffensive am 10.5.1940
Premierminister, im Oktober 1940 auch Führer der Konservativen (bis April 1955). Curchills Programm hieß
»Blut, Mühsal, Tränen, Schweiß«.




Mit Roosevelt verkündete Curchill 1941 die Atlantik-Charta.
Auf den Konferenzen von Teheran (1943) und Jalta (
1945 ) konnte Curchill sich nur in einigen Punkten durchsetzen.Konferenz von Yalta
Er hatte eine glückliche Hand in der Wahl der Heerführer. Trotz seines durch die Wahlniederlage
(Juli 1945) veranlaßten Rücktritts blieb Curchills internationales Ansehen unerschüttert; er setzte sich für den Nordantlantik-Pakt und den
Europa-Gedanken ein.

Oktober 1951 bis April 1955 war erWahlkampf 1951
 nochmals Premierminister. Von seiner oft eigenwilligen Persönlichkeit zeugen seine Reden und Schriften.

1953 erhielt er den Nobelpreis für Literatur,

1956 den Karlspreis; als Maler seit 1947
 pseudonym in der Royal Academy.





1965 Churchills Beisetzung



 


Unterhausrede von Premierminister Churchill


Pfingstmontag, 13. Mai 1940


»Freitag abend erhielt ich den Auftrag Seiner Majestät, eine neue Regierung zu bilden. Es war der deutliche Wunsch und Wille des Parlaments und der Nation, daß diese Regierung auf einer möglichst breiten Basis gebildet werden und alle Parteien einschließen solle. (...) Ich habe den wichtigsten Teil dieser Aufgabe bereits erfüllt. Es wurde ein aus fünf Ministern bestehendes Kriegskabinett gebildet, das durch die Aufnahme der oppositionellen Liberalen die Einheit der Nation repräsentiert. Die Führer der drei Parteien haben sich bereit erklärt, an der Regierung teilzunehmen, sei es im Kriegskabinett oder in hohen Regierungsfunktionen. Die drei militärischen Ressorts sind besetzt. Es war notwendig, dies binnen eines Tages zu tun, in Anbetracht der außerordentlichen Dringlichkeit und Schwere der Ereignisse. (...) Ich bitte nun das Haus, durch Annahme der von mir eingebrachten Resolution den unternommenen Schritten seine Zustimmung zu geben und der neuen Regierung sein Vertrauen auszusprechen.

Eine Regierung von solchem Ausmaß und solcher Vielgestaltigkeit zu bilden, ist an sich eine schwere Aufgabe; man muß aber bedenken, daß wir uns im Anfangsstadium einer der größten Schlachten der Weltgeschichte befinden, daß wir an vielen Punkten Norwegens und Hollands kämpfen, daß wir im Mittelmeer kampfbereit sein müssen, daß der Luftkrieg ohne Unterlaß weitergeht und daß wir hier im Lande viele Vorbereitungen treffen müssen. Ich hoffe, man wird mir verzeihen, wenn ich in dieser kritischen Lage mich heute nicht mit einer längeren Aussprache an das Haus wende. Ich hoffe, daß jeder meiner jetzigen oder früheren Kollegen, der von der Regierung berührt wird, den etwaigen Mangel an Förmlichkeit, mit der wir vorgehen mußten, nachsehen wird.

Ich möchte zum Hause sagen, wie ich zu denen sagte, die dieser Regierung beigetreten sind: »Ich habe nichts zu bieten als Blut, Mühsal, Tränen und Schweiß«. Wir haben vor uns eine Prüfung der schmerzlichsten Art. Wir haben vor uns viele, viele lange Monate des Kampfes und Leidens. Sie fragen, was unsere Politik ist; ich will sagen: »Es ist Krieg zu führen, zu Wasser, zu Land und in der Luft, mit all unserer Macht und mit all der Kraft, die Gott uns geben kann, und Krieg zu führen gegen eine
ungeheuerliche Gewaltherrschaft, die nie übertroffen worden ist in der dunklen, beklagenswerten Liste menschlichen Verbrechens.« Das ist unsere Politik.

Sie fragen, was unser Ziel ist: ich kann in einem Worte erwidern: es ist der Sieg - Sieg um jeden Preis - Sieg trotz aller Schrecken, Sieg, wie lang und hart auch immer der Weg sein mag, denn ohne Sieg gibt es kein Überleben - seien Sie sich darüber klar - kein Überleben für das Britische Weltreich, kein Überleben für all das, wofür das Britische Weltreich eingetreten ist, kein Überleben für das Drängen und Streben der Zeitalter, daß die Menschheit sich vorwärts bewege ihrem Ziel entgegen.

Ich übernehme meine Aufgabe mit Schwungkraft und Hoffnung, und ich bin überzeugt, unsere Sache wird nicht untergehen dürfen bei den Menschen. In dieser Zeit fühle ich mich berechtigt, die Hilfe aller in Anspruch zu nehmen, und ich sage: "Kommt denn, laßt uns zusammen vorwärts gehen mit unserer vereinten Kraft."«


In seiner berühmten Rede vom 19. September 1946

an der Züricher Universität sagte der damalige britische Premierminister Winston Churchill: "Wenn Europa einmal einträchtig sein gemeinsames Erbe verwalten würde, dann könnten seine drei- oder vierhundert Millionen Einwohner ein Glück, einen Wohlstand und einen Ruhm ohne Grenzen genießen. ... Wir müssen eine Art Vereinigter Staaten von Europa schaffen. ... Der Weg dahin ist einfach. Es ist nichts weiter dazu notwendig, als dass Hunderte von Millionen Männer und Frauen Recht statt Unrecht tun und Segen statt Fluch ernten." Der Vollständigkeit halber muss aber auch ein weiterer Satz aus dieser Rede zitiert werden. Churchill fügte nämlich hinzu, dass "Großbritannien, das
 Britische Commonwealth, das mächtige Amerika und - wie ich hoffe - Sowjetrussland Freunde und Förderer des
 neuen Europa" sein müssten. Großbritannien, so Churchill 1946, wollte zwar den Zusammenschluss Europas fördern, aber vorerst selbst nicht daran teilnehmen.

 


Zitate von Sir Winston Leonhard Churchill 

 

"Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann."



"Die alten Wörter sind die besten und die kurzen die allerbesten."


"Mit bösen Worten, die man ungesagt hinunterschluckt, hat sich noch niemand den Magen verdorben."


"Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen."


"Lache nicht über die Dummheit der anderen! Sie kann deine Chance sein."


"Es ist sinnlos zu sagen: Wir tun unser Bestes. Es muß dir gelingen, das zu tun, was erforderlich ist."


"Es gibt drei Sorten von Menschen: solche, die sich zu Tode sorgen; solche, die sich zu Tode arbeiten; und solche, die sich zu Tode langweilen."


"Aufschub ist die tödlichste Form der Ablehnung."


"Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat."


"Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst frühzeitig zu machen."


"Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, daß es der Milchmann ist, dann weiß ich, daß ich in einer Demokratie lebe."
 

"Die Menschheit ist zu weit vorwärts gegangen, um sich zurückzuwenden und bewegt sich zu rasch, um anzuhalten."


"Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen."


"Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken,ist einer von ihnen überflüssig."


"Alle großen Dinge sind einfach und viele können mit einem einzigen Wort ausgedrückt werden: Freiheit, Gerechtigkeit, Ehre, Pflicht, Gnade, Hoffnung."


"Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen."


"Eine Gemeinde kann ihr Geld nicht besser anlegen, als indem sie Geld in Babies steckt."


"Die Freiheit der Rede hat den Nachteil, daß immer wieder Dummes, Häßliches und Bösartiges gesagt wird. Wenn wir aber alles in allem nehmen, sind wir doch eher bereit, uns damit abzufinden, als sie abzuschaffen."


"Ein leidenschaftlicher Raucher, der immer von der Gefahr des Rauchens für die Gesundheit liest, hört in den meisten Fällen auf - zu lesen."


"Ich glaube nur an Statistiken, die ich selbst gefälscht habe."


"Ohne die Küche meiner Frau wäre ich nicht so alt geworden."


"Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends."


"Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte."

 


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