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 Estland

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Währung: estnische Krone (eesti kroon) (eek)

Hauptstadt: Tallinn (Tallinn)

Sprache: Estnisch (eesti keel)

Republik:

Nachfolgerin der unabhängigen Republik von 1918 bis 1940. Verfassung von 1992. Einkammersystem mit Parlament (Riigikogu) mit 101 Sitzen.

Auf teilweise bewaldetem Gebiet werden Forstwirtschaft, Viehzucht und Industrie betrieben. Bitumöse Schiefer werden durch Umwandlung in Gas und verschiedene chemische Produkte genutzt; die chemische Industrie gehört zusammen mit der metallverarbeitenden Industrie zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes.

Estland besteht aus über 1 500 Inseln. Von der steilen Nordküste stürzen zahlreiche Flüsse ins Meer und bilden eindrucksvolle Wasserfälle von den manchmaA?l über 55 m hohen Felsen. Außerdem gibt es zahlreiche Seen und Quellen.

Im Mittelalter war die Hafenstadt Tallinn unterteilt in Oberstadt (für Klerus und Adel) und Unterstadt (für Händler und Kaufleute). Die Brücken zwischen den beiden Stadtteilen waren nachts geschlossen,

und die engen Straßen wurden mit Ketten abgesperrt. Noch heute sind die schweren Eisenringe zu sehen, an denen die Ketten mit starken Schlössern befestigt wurden.

Estland wird als „Land der tausend Stimmen" bezeichnet: Mit seinen Volksliedern, die ebenso alt sind wie die Runenverse, lebt die über 2500jährige musikalische Tradition des Landes weiter. Am 11. September 1988 konnte man auf den Bildschirmen in aller Welt über 300000 Esten (20 % der Bevölkerung) sehen, die sich auf dem „Lauluväljak"Platz in Tallinn zusammengefunden hatten, um unbeirrt ihre patriotischen Lieder zu singen. Estland war auch ein Land der Bücher: Während seiner Unabhängigkeit nach dem Ersten Weltkrieg wurden in Estland mehr Bücher pro Einwohner veröffentlicht als in jedem anderen europäischen Land.

Das Nationalepos Kalevipoeg (Sohn des Kalev) überliefert verschiedene Episoden aus dem Leben eines mythologischen Riesen. Jede Episode spielt an einem bekannten Ort: So wurden nach der Legende die Hügel von Drumlin bei Jögeva durch die Fußabdrücke des Riesen gebildet, der See Ülemiste soll durch die Tränen entstanden sein, die seine Mutter beim Tode seines Vaters vergoß.



Estland
2002
2003
2004
2005
BEVÖLKERUNG
Fläche km2 43 698 43 698 43 698 43 698
Bevölkerung am
1. Januar
1 000 1 361,2 1 356,0 1 351,1 1 347,0
Einwohner je km2 31,2 31,0 30,9 30,8
Geburtenziffer Lebendgeborene
je Frau
1,37 1,37 1,40 e :
Säuglingssterbeziffer je 1 000 Lebendgeburten 5,7 7,0 6,3 :
WIRTSCHAFT
Bruttoinlands-
produkt (BIP) zu Marktpreisen in jeweiligen Preisen 
je Einwohner
Euro 5 500 6 000 6 700 7 800
Kaufkraft-
standards (KKS)
(EU25=100)
45,0 48,2 51,2 57,4
BIP in konstanten Preisen Veränderung gegenüber dem Vorjahr in % 7,2 6,7 7,8 9,8
Arbeitsproduktivität -  BIP (Bruttowertschöpfung) in Preisen von 1995 
je Erwerbstätigen
Kaufkraft-
standards (KKS)
(EU25=100)
45,7 47,9 50,9 55,9
Inflationsrate -
Jährliche durchschnittliche Veränderungsrate der harmonisierten Verbraucher-
preisindizes
% 3,6 1,4 3,0 4,1
Unternehmens-
investitionen -
Bruttoanlage-
investitionen des privaten Sektors

% des BIP

24,0 25,5 25,2 :
FINANZEN
Öffentlicher Finanzierungssaldo - 
Nettofinanzierungs-
saldo des Staates 

% des BIP

1,0 2,4 1,5 1,6
Öffentlicher Schuldenstand -
Konsolidierter Bruttoschulden-
stand des Staates

% des BIP

5,5 6,0 5,4 4,8
ARBEITSMARKT
Beschäftigungsquote -
Anteil der Erwerbspersonen im Alter von 15 bis 64 Jahren bezogen auf die Bevölkerung gleichen Alters
insgesamt 62,0 62,9 63,0 64,4
weiblich 57,9 59,0 60,0 62,1
Arbeitslosenquote -
Arbeitslose im Alter von 15 bis 74 Jahren
% der Erwerbsbevölkerung 10,3 10,0 9,7 7,9
Langzeit-
arbeitslose - 
12 Monate und länger
% der Erwerbsbevölkerung 5,4 4,6 5,0 4,2
Erwerbstätige im primären Sektor (Landwirtschaft) % der Erwerbstätigen insgesamt 6,9 6,1 5,8 5,3
Erwerbstätige im sekundären Sektor (Industrie) % der Erwerbstätigen insgesamt 31,2 32,3 34,7 33,7
Erwerbstätige im tertiären Sektor (Dienstleistungen) % der Erwerbstätigen insgesamt 61,9 61,6 59,5 61,0
Geschlechts-
spezifischer Lohnunterschied bei Beschäftigten im Alter von 16 bis 64 Jahren

Unterschied zwischen durchschnittlichen Bruttostunden-
verdiensten bei Männern und Frauen in % der durchschnittlichen Bruttostunden-
verdienste der Männer

24,0 24,0 24,0 :
BILDUNG UND FORSCHUNG
Bildungsausgaben -
Öffentliche Gesamtausgaben für alle Bildungsbereiche zusammen

% des BIP

5,69 5,67 : :
Bruttoinlands-
ausgaben für Forschung und Entwicklung

% des BIP

0,75 0,82 0,91 p :
INFORMATIONSGESELLSCHAFT
Internetzugänge der privaten Haushalte 

%

: : 31,0 39,0
Informations-
technologie-
ausgaben

% des BIP

: : 2,3 :
Kommunikations-
ausgaben

% des BIP

: : 6,3 :
AUSSENHANDEL (Extra-EU-Handel)
Einfuhr

Mill. Euro

5 080 5 730 6 700 8 070
Ausfuhr

Mill. Euro

3 640 4 000 4 770 6 160
Handelsbilanz

Mill. Euro

-1 440 -1 730 -1 930 -1 910

: = Daten nicht verfügbar
p = vorläufiger Wert
e = geschätzter Wert

Quelle: Eurostat Online Datenbank; 26.06.2006.


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