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 Lettland

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Währung: Lats (LSlats)

Hauptstadt: Riga (Riga)

Sprache: Lettisch (latviešu valoda)

Republik:

Einkammersystem mit Versammlung mit 100 Abgeordneten (saiema). Die Letten sprechen eine indoeuropäische Sprache, die sich an das Litauische anlehnt. Die jetzige Republik ist an die Stelle der Republik getreten, die von 1918 bis 1940 bestand. Die Verfassung von 1922 gilt mit ihren Änderungen als oberstes Gesetz. Seit Mai 1993 ist der Lats Landeswährung.

Lettland ist mit zahlreichen Wäldern und Wiesen bedeckt; das Klima ist feucht. Das Land ist stark urbanisiert (über ein Drittel der Bevölkerung lebt in Riga) und industrialisiert (mechanische und elektrische Konstruktionen, Forstwirtschaft). Wälder liefern große Mengen Bauholz und Zellulose. Die wichtigsten Wasserkraftwerke befinden sich an der Düna.

Die Industrie, der Hauptwirtschaftssektor, erzeugt Eisenbahnausrüstungen und zahlreiche Verbrauchsgüter, insbesondere im Bereich der Haushaltsgeräte. Die Textilhersteller sind für ihre Wolle bekannt. Lettland führt Maschinen und Geräte, Lebensmittel und Textilien aus.

In einer blumenreichen Landschaft leben zahlreiche Hirsche und Wild

schweine neben vielerlei Vogelarten wie u. a. dem schwarzen Storch. Auch die Fischerei (vor allem Kabeljau und Hering) ist ein wichtiger Wirtschaftszweig.

Riga, 1201 gegründet, ist die größte baltische Stadt. Die dortige Freiheitsstatue ist mit 43 m die größte Europas. Nach einer Legende erhebt alle 100 Jahre ein Teufel seinen Kopf aus dem Fluß Düna und schreit: „Ist Riga untergegangen?" Und wenn ein Unglücksrabe mit „Ja" antwortet, wird die Stadt  so heißt es  von den Fluten überschwemmt. Deshalb wird unaufhörlich daran gearbeitet, sie zu verschönern.

In Riga gibt man sich nicht mit einigen Wochen Ferien zufrieden. Jedes Jahr verlassen im Mai ganze Karawanen von den mit allem, was der Haushalt braucht um den, zu verbringen, einem Ferienzentrum, das mit Sport und Freizeitmöglichkeiten und daneben auch Musikfestspiele bietet.

 
Lettland
2002
2003
2004
2005
BEVÖLKERUNG
Fläche km2 64 589 64 589 64 589 64 589
Bevölkerung am
1. Januar
1 000 2 345,8 2 331,5 2 319,2 2 306,4
Einwohner je km2 36,3 36,1 35,9 35,7
Geburtenziffer Lebendgeborene
je Frau
1,24 e 1,29 1,24 :
Säuglingssterbeziffer je 1 000 Lebendgeburten 9,9 9,4 9,4 :
WIRTSCHAFT
Bruttoinlands-
produkt (BIP) zu Marktpreisen in jeweiligen Preisen 
je Einwohner
Euro 4 200 4 300 4 800 5 600
Kaufkraft-
standards (KKS)
(EU25=100)
38,7 40,8 42,8 47,1
BIP in konstanten Preisen Veränderung gegenüber dem Vorjahr in % 6,5 7,2 8,5 10,2
Arbeitsproduktivität -  BIP (Bruttowertschöpfung) in Preisen von 1995 
je Erwerbstätigen
Kaufkraft-
standards (KKS)
(EU25=100)
40,2 41,3 42,6 46,2
Inflationsrate -
Jährliche durchschnittliche Veränderungsrate der harmonisierten Verbraucher-
preisindizes
% 2,0 2,9 6,2 6,9
Unternehmens-
investitionen -
Bruttoanlage-
investitionen des privaten Sektors

% des BIP

22,5 22,9 25,6 :
FINANZEN
Öffentlicher Finanzierungssaldo - 
Nettofinanzierungs-
saldo des Staates 

% des BIP

-2,3 -1,2 -0,9 0,2
Öffentlicher Schuldenstand -
Konsolidierter Bruttoschulden-
stand des Staates

% des BIP

13,5 14,4 14,6 11,9
ARBEITSMARKT
Beschäftigungsquote -
Anteil der Erwerbspersonen im Alter von 15 bis 64 Jahren bezogen auf die Bevölkerung gleichen Alters
insgesamt 60,4 61,8 62,3 63,3
weiblich 56,8 57,9 58,5 59,3
Arbeitslosenquote -
Arbeitslose im Alter von 15 bis 74 Jahren
% der Erwerbsbevölkerung 12,2 10,5 10,4 8,9
Langzeit-
arbeitslose - 
12 Monate und länger
% der Erwerbsbevölkerung 5,5 4,4 4,6 4,2
Erwerbstätige im primären Sektor (Landwirtschaft) % der Erwerbstätigen insgesamt 14,9 13,3 12,5 11,2
Erwerbstätige im sekundären Sektor (Industrie) % der Erwerbstätigen insgesamt 24,8 25,9 26,5 26,5
Erwerbstätige im tertiären Sektor (Dienstleistungen) % der Erwerbstätigen insgesamt 60,4 60,8 60,9 62,3
Geschlechts-
spezifischer Lohnunterschied bei Beschäftigten im Alter von 16 bis 64 Jahren

Unterschied zwischen durchschnittlichen Bruttostunden-
verdiensten bei Männern und Frauen in % der durchschnittlichen Bruttostunden-
verdienste der Männer

16,0 16,0 15,0 :
BILDUNG UND FORSCHUNG
Bildungsausgaben -
Öffentliche Gesamtausgaben für alle Bildungsbereiche zusammen

% des BIP

5,71 5,32 : :
Bruttoinlands-
ausgaben für Forschung und Entwicklung

% des BIP

0,42 0,38 0,42 :
INFORMATIONSGESELLSCHAFT
Internetzugänge der privaten Haushalte 

%

3,0 : 15,0 31,0
Informations-
technologie-
ausgaben

% des BIP

: : 1,9 :
Kommunikations-
ausgaben

% des BIP

: : 5,7 :
AUSSENHANDEL (Extra-EU-Handel)
Einfuhr

Mill. Euro

4 280 4 630 5 700 6 990
Ausfuhr

Mill. Euro

2 420 2 560 3 220 4 150
Handelsbilanz

Mill. Euro

-1 860 -2 070 -2 480 -2 840

: = Daten nicht verfügbar
e = Geschätzter Wert
p = vorläufiger Wert

Quelle: Eurostat Online Datenbank; 26.06.2006.


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