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 Litauen

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Währung: Litas (litas)

Hauptstadt: Wilna (Vilnius)

Sprache: Litauisch (lietuvu)

Republik:

Neue Verfassung vom Oktober 1992. Oberstes legislatives Organ ist die „Seimas", d. h. das Parlament, mit einer Kammer und 141 Sitzen.

Litauen ist der größte und bevölkerungsreichste baltische Staat. Als einzige anerkannte Währung wurde 1993 der Litas in Umlauf gebracht. Seit Januar 1995 ist Litauisch Landessprache.

Wer nicht in Litauen war, kennt das Herz Europas nicht: Der geographische Mittelpunkt des Kontinents (gekennzeichnet als Europos Centras liegt Arnotai, etwa 25 km von Wilna entfernt.

Fast das ganze Land liegt unter 200 m ü. d. M. Erdöl und Erdgas wurden an der Küste entdeckt, wo sich noch größere Lager befinden könnten. In den Wäldern, die fast ein Viertel des Landes bedecken, leben Hirsche, Wölfe, Füchse und Wildschweine.

Auch wenn sowohl Viehzucht (Rinder und Schweine) als auch Industrie (mechanische und elektronische Geräte) betrieben werden, hat doch die Industrie die Landwirtschaft als Wirtschaftssektor weit überholt.

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Republiken der früheren Sowjetunion dominiert in Litauen keine Großstadt. Ebenen und Täler bilden Paradiese für Wanderer und Radfahrer. Flüsse und Ströme ziehen Kanufahrer und Ruderer an. Angler genießen die Vielfalt der zahlreichen Seen. Wilna, das „Rom der Ostsee", ist eine malerische Stadt mit vielen Türmen und Kirchen. Nach einer Legende soll ein Prinz an den Ufern der Wilna im Traum einen Wolf erblickt haben, den keine Waffe niederstrecken konnte, da sein Körper von Eisen umhüllt war. Da kam ihm die Idee, auf einem der Nachbarhügel ein ebenso unangreifbares und uneinnehmbares Schloß zu bauen. So wurde  nach der Sage  Wilna gegründet. Im Herzen der Stadt befindet sich die Universität  eine der ältesten Europas (gegründet 1579)  in einem riesigen Renaissancebau.im Dorf Bernotai, etwa 25 km von Wilna entfernt.

Fast das ganze Land liegt unter 200 m ü. d. M. Erdöl und Erdgas wurden an der Küste entdeckt, wo sich noch größere Lager befinden könnten. In den Wäldern, die fast ein Viertel des Landes bedecken, leben Hirsche, Wölfe, Füchse und Wildschweine.

Auch wenn sowohl Viehzucht (Rinder und Schweine) als auch Industrie (mechanische und elektronische Geräte) betrieben werden, hat doch die Industrie die Landwirtschaft als Wirtschaftssektor weit überholt.

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Republiken der früheren Sowjetunion dominiert in Litauen keine Großstadt. Ebenen und Täler bilden Paradiese für Wanderer und Radfahrer. Flüsse und Ströme ziehen Kanufahrer und Ruderer an. Angler genießen die Vielfalt der zahlreichen Seen. Wilna, das „Rom der Ostsee", ist eine malerische Stadt mit vielen Türmen und Kirchen. Nach einer Legende soll ein Prinz an den Ufern der Wilna im Traum einen Wolf erblickt haben, den keine Waffe niederstrecken konnte, da sein Körper von Eisen umhüllt war. Da kam ihm die Idee, auf einem der Nachbarhügel ein ebenso unangreifbares und uneinnehmbares Schloß zu bauen. So wurde  nach der Sage  Wilna gegründet. Im Herzen der Stadt befindet sich die Universität  eine der ältesten Europas (gegründet 1579)  in einem riesigen Renaissancebau.

Litauen
2002
2003
2004
2005
BEVÖLKERUNG
Fläche km2 62 679 62 678 62 678 65 300
Bevölkerung am
1. Januar
1 000 3 475,6 3 462,6 3 445,9 3 425,3
Einwohner je km2 55,5 55,2 55,0 52,5
Geburtenziffer Lebendgeborene
je Frau
1,24 1,26 1,26 :
Säuglingssterbeziffer je 1 000 Lebendgeburten 7,9 p 6,7 7,9 :
WIRTSCHAFT
Bruttoinlands-
produkt (BIP) zu Marktpreisen in jeweiligen Preisen 
je Einwohner
Euro 4 300 4 800 5 300 6 000
Kaufkraft-
standards (KKS)
(EU25=100)
41,9 45,2 47,8 52,1
BIP in konstanten Preisen Veränderung gegenüber dem Vorjahr in % 6,8 10,5 7,0 7,5
Arbeitsproduktivität -  BIP (Bruttowertschöpfung) in Preisen von 1995 
je Erwerbstätigen
Kaufkraft-
standards (KKS)
(EU25=100)
44,8 47,1 49,5 52,5
Inflationsrate -
Jährliche durchschnittliche Veränderungsrate der harmonisierten Verbraucher-
preisindizes
% 0,3 -1,1 1,2 2,7
Unternehmens-
investitionen -
Bruttoanlage-
investitionen des privaten Sektors

% des BIP

17,4 18,2 18,5 :
FINANZEN
Öffentlicher Finanzierungssaldo - 
Nettofinanzierungs-
saldo des Staates 

% des BIP

-1,4 -1,2 -1,5 -0,5
Öffentlicher Schuldenstand -
Konsolidierter Bruttoschulden-
stand des Staates

% des BIP

22,3 21,2 19,5 18,7
ARBEITSMARKT
Beschäftigungsquote -
Anteil der Erwerbspersonen im Alter von 15 bis 64 Jahren bezogen auf die Bevölkerung gleichen Alters
insgesamt 59,9 61,1 61,2 62,6
weiblich 57,2 58,4 57,8 59,4
Arbeitslosenquote -
Arbeitslose im Alter von 15 bis 74 Jahren
% der Erwerbsbevölkerung 13,5 12,4 11,4 8,3
Langzeit-
arbeitslose - 
12 Monate und länger
% der Erwerbsbevölkerung 7,2 6,0 5,8 4,3
Erwerbstätige im primären Sektor (Landwirtschaft) % der Erwerbstätigen insgesamt 17,8 17,8 15,8 14,0
Erwerbstätige im sekundären Sektor (Industrie) % der Erwerbstätigen insgesamt 27,4 28,0 28,1 29,0
Erwerbstätige im tertiären Sektor (Dienstleistungen) % der Erwerbstätigen insgesamt 54,8 54,2 56,1 57,0
Geschlechts-
spezifischer Lohnunterschied bei Beschäftigten im Alter von 16 bis 64 Jahren

Unterschied zwischen durchschnittlichen Bruttostunden-
verdiensten bei Männern und Frauen in % der durchschnittlichen Bruttostunden-
verdienste der Männer

16,0 17,0 16,0 :
BILDUNG UND FORSCHUNG
Bildungsausgaben -
Öffentliche Gesamtausgaben für alle Bildungsbereiche zusammen

% des BIP

5,85 5,18 : :
Bruttoinlands-
ausgaben für Forschung und Entwicklung

% des BIP

0,67 0,68 0,76 :
INFORMATIONSGESELLSCHAFT
Internetzugänge der privaten Haushalte 

%

4,0 6,0 12,0 16,0
Informations-
technologie-
ausgaben

% des BIP

: : 1,4 :
Kommunikations-
ausgaben

% des BIP

: : 4,4 :
AUSSENHANDEL (Extra-EU-Handel)
Einfuhr

Mill. Euro

7 960 8 530 9 960 12 420
Ausfuhr

Mill. Euro

5 540 6 160 7 480 9 500
Handelsbilanz

Mill. Euro

-2 420 -2 370 -2 480 -2 920

: = Daten nicht verfügbar
e = geschätzter Wert
p = vorläufiger Wert

Quelle: Eurostat Online Datenbank; 26.06.2006.


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