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 Polen

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Währung: Zloty (zloty)

Hauptstadt: Warschau (Warszawa)

Sprache: Polnisch (polski)

Republik:

Verfassungsgesetz von 1992 (Änderungen der Verfassung von 1952, bereits geändert 1989 und 1990). Unterteilt in 49 Provinzen, die nach den Städten mit den Verwaltungsbehörden benannt sind.

Polen besitzt reiche Bodenschätze: Kupfer, Zink, Blei, Eisen, Kali, Gips und vor allem Kohle, die für den Export wesentliche Bedeutung hat, ergiebige Braunkohlevorkommen sowie einige Erdöl und Erdgasreserven. In der Salzmine Wieliczka wird Steinsalz in beeindruckender Form gewonnen: Hier wurde in 3 000 m Tiefe eine vollständige Stadt  mit Sanatorium, Theater, Kirche und Cafe  aus dem Salz gehauen.

Eisen und Stahl, metallverarbeitende, chemische und Textilindustrie sind die wichtigsten Industriezweige. Investitionen konzentrierten sich bis vor kurzem auf einige alte Zentren, kommen nun aber überwiegend Kleinstädten und Landgebieten zugute.

Getreide, Kartoffeln und Zuckerrüben bleiben die Hauptagrarprodukte, daneben wird Viehzucht aller Art betrieben. Im Wald von Bialowieski, einem der letzten „Urwälder“ in Mitteleuropa, leben wieder Bisons.

Krakau, die drittgrößte Stadt des Landes, war seit dem Mittelalter kulturelles Zentrum des Landes. Die musikalische Kultur ist reich: von Chopin, dessen Werke in den verschiedenen Traditionen der polnischen Tänze wurzeln, bis hin zu dem Jazzmusiker Czeslav Niemen. Auch Polen hat einmal im Jahr in Jarocin sein „Woodstock". Die Filmindustrie mit der berühmten Schule von Lodz beherrscht die Szene seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Landesliteratur ist reich an großen Dichtern und Dramatikern.

Die 1364 gegründete Universität Krakau ist  nach der Karlsuniversität in der heutigen Tschechischen Republik (Gründung 1348)  die zweitälteste Universität in Mitteleuropa. 1543 bewies der Astronom Kopernikus als erster, daß die Erde nicht der Mittelpunkt des Universums ist.

Die Ostseeküsten, die Seenlandschaft bis zur südlichen Küste, die Karpaten und die Sudetengebirge sowie zahlreiche Stätten von historischem und kulturellem Interesse ziehen Touristen an.

Polen
2002
2003
2004
2005
BEVÖLKERUNG
Fläche km2 312 685 312 685 312 685 312 685 k
Bevölkerung am
1. Januar
1 000 38 242,2 38 218,5 38 190,6 38 173,8
Einwohner je km2 122,3 122,2 122,1 122,1
Geburtenziffer Lebendgeborene
je Frau
1,24 1,22 1,23 :
Säuglingssterbeziffer je 1 000 Lebendgeburten 7,5 7,0 6,8 :
WIRTSCHAFT
Bruttoinlands-
produkt (BIP) zu Marktpreisen in jeweiligen Preisen 
je Einwohner
Euro 5 500 5 000 5 300 6 400 f
Kaufkraft-
standard (KKS)
(EU25=100)
46,4 47,0 48,9 50,0 f
BIP in konstanten Preisen Veränderung gegenüber dem Vorjahr in % 1,4 3,8 5,3 3,4 f
Arbeitsproduktivität -  BIP (Bruttowertschöpfung) in Preisen von 1995 
je Erwerbstätigen
Kaufkraft-
standards (KKS)
(EU25=100)
51,6 59,7 62,2 63,2 f
Inflationsrate -
Jährliche durchschnittliche Veränderungsrate der harmonisierten Verbraucher-
preisindizes
% 1,9 0,7 3,6 2,2
Unternehmens-
investitionen -
Bruttoanlage-
investitionen des privaten Sektors

% des BIP

15,3 14,9 14,6 :
FINANZEN
Öffentlicher Finanzierungssaldo - 
Nettofinanzierungs-
saldo des Staates 

% des BIP

-3,3 -4,8 -3,9 :
Öffentlicher Schuldenstand -
Konsolidierter Bruttoschulden-
stand des Staates

% des BIP

41,2 45,3 43,6 :
ARBEITSMARKT
Beschäftigungsquote -
Anteil der Erwerbspersonen im Alter von 15 bis 64 Jahren bezogen auf die Bevölkerung gleichen Alters
insgesamt 51,5 51,2 51,7 :
weiblich 46,2 46,0 46,2 :
Arbeitslosenquote -
Arbeitslose im Alter von 15 bis 74 Jahren
% der Erwerbsbevölkerung 19,9 19,6 19,0 17,7
Langzeit-
arbeitslose - 
12 Monate und länger
% der Erwerbsbevölkerung 10,9 11,0 10,3 :
Erwerbstätige im primären Sektor (Landwirtschaft) % der Erwerbstätigen insgesamt 28,7 19,3 b 19,2 :
Erwerbstätige im sekundären Sektor (Industrie) % der Erwerbstätigen insgesamt 24,3 27,0 b 26,8 :
Erwerbstätige im tertiären Sektor (Dienstleistungen) % der Erwerbstätigen insgesamt 47,0 53,8 b 53,9 :
Geschlechts-
spezifischer Lohnunterschied bei Beschäftigten im Alter von 16 bis 64 Jahren

Unterschied zwischen durchschnittlichen Bruttostunden-
verdiensten bei Männern und Frauen in % der durchschnittlichen Bruttostunden-
verdienste der Männer

11,0 11,0 10,0 :
BILDUNG UND FORSCHUNG
Bildungsausgaben -
Öffentliche Gesamtausgaben für alle Bildungsbereiche zusammen

% des BIP

5,60 i : : :
Bruttoinlands-
ausgaben für Forschung und Entwicklung

% des BIP

0,58 0,56 0,58 :
INFORMATIONSGESELLSCHAFT
Internetzugänge der privaten Haushalte 

%

11,0 14,0 26,0 30,0
Informations-
technologie-
ausgaben

% des BIP

: : 2,0 :
Kommunikations-
ausgaben

% des BIP

: : 5,2 :
AUSSENHANDEL (Extra-EU-Handel)
Einfuhr

Mill. Euro

58 480 60 350 71 690 :
Ausfuhr

Mill. Euro

43 500 47 530 60 180 :
Handelsbilanz

Mill. Euro

-14 980 -12 820 -11 510 :

: = Daten nicht verfügbar
k = 2004
f = Prognose
b = Reihenunterbrechung
i = abweichende Definition, alte/neue Reihe usw.

Quelle: Eurostat Online Datenbank; 17.02.2006.
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